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Joseph Kesselring

Arsen und Spitzenhäubchen

Der Theaterkritiker Mortimer hält sich immer wieder gerne bei seinen für ihre Wohltätigkeit bekannten alten Tanten auf. In ihrem Haus lebe, so der Pfarrer, die gute alte Zeit weiter. Mortimer ist aber vor allem deswegen besonders gerne dort, weil er sich in die Pfarrerstochter Elaine von nebenan verliebt hat. Bevor er eines Abends mit ihr ins Theater geht, entdeckt er zufällig im Hause seiner Tanten eine Leiche. Nichts liegt näher, als dahinter seinen geisteskranken Cousin Teddy zu vermuten, der ebenfalls im Hause wohnt und sich für Präsident Roosevelt hält. Seine Tanten belehren Mortimer jedoch eines Besseren. Die Lage im Haus wird nicht entspannter, als auch noch Mortimers Bruder Jonathan, das schwarze Schaf der Familie, mit einem Kumpan Unterschlupf sucht ...

Arsen und Spitzenhäubchen, entstanden Ende der dreißiger Jahre, hat sich schnell als die klassische Kriminalkomödie am Broadway etabliert und wurde durch die Verfilmung von 1944 in der Regie von Frank Capra mit Cary Grant in der Hauptrolle ein Welterfolg. Schnelle Auftritte, überraschende Wendungen und eine sich dauernd überbietende Situationskomik voll schwarzen Humors sorgen für anhaltende Spannung bis zum fulminanten Happy End.

Inszenierung: Markus Trabusch
Bühnenbild: Marcel Keller
Kostüme: Ann Poppel
Dramaturgie: Geeske Otten

Abby Brewster: Eva Maria Keller
Martha Brewster: Christel Peschke
Teddy Brewster: Philipp von Mirbach
Mortimer Brewster: Tjark Bernau
Jonathan Brewster: Alexander Koll
Dr. Einstein: Klaus Müller
Dr. Harper: Martin Herrmann
Elaine Harper: Franziska Arndt
Brophy: Eberhard Peiker
Mr. Gibbs: Anton Koelbl
O`Hara: Michael Stange

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