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Dominique Dumais

Dominique Dumais

Choreografin – Gast

Die Frankokanadierin Dominique Dumais (Foto: Hans Jög Michel) absolvierte ihre tänzerische Ausbildung an der National Ballet School in Toronto und war als Solistin beim National Ballet of Canada engagiert, wo renommierte Choreografen wie William Forsythe, James Kudelka, Glen Tetley, David Parsons und Christopher House Rollen für sie entwickelten. Hier erhielt sie 1996 auch einen Werkauftrag und entwickelte den Pas de deux Tides of Mind für die Solisten Karen Kain und Robert Conn.

Nach weiteren Auftragswerken für das National Ballet of Canada und die Stuttgarter Noverre-Gesellschaft verließ Dominique Dumais 1998 das Ensemble des National Ballet of Canada, um als freie Choreografin und Tänzerin zu arbeiten. Sie schuf Werke für das Ballet British Columbia, Les Ballets Jazz de Montréal, das National Ballet of Canada, Alberta Ballet, American Repertory Ballet, Stuttgarter Ballett, Komische Oper Berlin und Pacific Northwest Ballet.

2008 übernahm das National Ballet of Canada ihre Choreografie Skin Divers in sein Repertoire. Ihre Choreografien the weight of absence, one hundred words for snow und Fading Shadows/Returning Echos wurden für den „Dora Mavor Moore Award“ nominiert, den bedeutendsten kanadischen Theaterpreis.

2002 - 2016 ist die Choreografin stellvertretende Ballettdirektorin in Mannheim, wo ihre Ballette Collective Sonatas (2003), Broken Verse (2004), LifeLines (2005), End (between) And ... (ebenfalls 2005), Time and other Matter (2006) sowie 2008 die beiden Publikumslieblinge Résonances Chopin und Chansons uraufgeführt wurden. Gleichzeitig setzte sie ihre Arbeit als freie Choreografin fort. 2009 entwickelte sie Woolf für Het Nationale Ballet.

Heute 21.08.2017

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